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630.000 Wahlhelfer bei der Bundestagswahl

WIESBADEN – Wie der Bundeswahlleiter mitteilt, werden bei der Wahl zum
17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009 rund 630.000
Wahlhelferinnen und -helfer in etwa 90.000 Wahlvorständen durch ihren
ehrenamtlichen Einsatz zum Gelingen der Bundestagswahl beitragen. Sie
bilden das Fundament der Selbstorganisation der Wahl durch das Volk und
sind daher die wichtigsten Träger des Wahlverfahrens.

Bei der bevorstehenden Bundestagswahl wird es rund 80.000 Urnen- und
etwa 10.000 Briefwahlbezirke geben. Die Wahlbezirke werden von den
Gemeinden so eingeteilt, dass sie für die Wählerinnen und Wähler
möglichst gut zu erreichen sind. In jedem Wahllokal und für jeden
Briefwahlbezirk gibt es einen Wahlvorstand, der sich aus einem
Wahlvorsteher, seinem Stellvertreter und drei bis sieben Beisitzern
zusammensetzt. Manche Großstädte benötigen für die Durchführung der
Bundestagswahl bis zu 10.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, Berlin
sogar 18.000.

Der Wahlvorstand organisiert und überwacht die ordnungsgemäße
Durchführung der Wahl und erklärt bei Bedarf den Bürgerinnen und Bürgern
die Wahlformalitäten. Er zählt nach Schließung des Wahllokals die
Stimmen aus und meldet das Ergebnis an den Kreiswahlleiter. Diese
ermitteln aus den Schnellmeldungen das vorläufige Wahlergebnis für den
Wahlkreis und teilen ihr Ergebnis dem Landeswahlleiter mit. Der
Landeswahlleiter wiederum meldet die eingehenden Wahlkreisergebnisse
sofort und laufend dem Bundeswahlleiter weiter, der daraus das
vorläufige Wahlergebnis für ganz Deutschland ermittelt.

Der Bundeswahlleiter bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich für diese
besonders wichtige Ehrenaufgabe zur Verfügung zu stellen und dankt allen
herzlich, die am 27. September 2009 in den Wahlvorständen als
Wahlhelferinnen und Wahlhelfer unserer Demokratie – und damit uns allen
– einen guten Dienst erweisen.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 61/2009 des Bundeswahlleiters
Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes

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